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Penispumpen verstehen: Ein fundierter Leitfaden für Anwendung und Sicherheit

Die Vorstellung, dass ein mechanisches Hilfsmittel wie eine Penispumpe sowohl therapeutische als auch ästhetische Zwecke erfüllen kann, mag auf den ersten Blick überraschen. Doch die Wissenschaft hinter der Vakuumtherapie für den Penis ist keineswegs neu, sondern seit Jahrzehnten etabliert, insbesondere im medizinischen Kontext. Ich habe in meiner Praxis immer wieder festgestellt, dass viele Menschen zwar von Penispumpen gehört haben, aber oft nur Halbwissen oder gar Fehlinformationen besitzen. Es ist eine faszinierende Schnittstelle zwischen Psychologie, Physiologie und persönlichem Wohlbefinden, die eine klare und evidenzbasierte Aufklärung erfordert, um Missverständnisse auszuräumen und eine sichere Nutzung zu ermöglichen.

Réponses rapides

Was ist der Hauptzweck einer Penispumpe?
Penispumpen dienen primär der Behandlung von Erektionsstörungen, können aber auch zur Rehabilitation nach Operationen oder, mit Vorsicht, zur temporären Penisvergrösserung eingesetzt werden.
Welches Zubehör ist in der Schweiz empfehlenswert?
Neben der Pumpe selbst sind hochwertige Manchetten entscheidend. Der 'NS Novelties Renegade Manchon' für 10 CHF bietet guten Komfort und eine sichere Abdichtung.
Wann sollte man einen Facharzt konsultieren?
Konsultieren Sie einen Urologen, wenn Sie unter anhaltenden Erektionsproblemen leiden, Schmerzen bei der Anwendung auftreten oder Sie unsicher bezüglich der Eignung einer Penispumpe sind.
Welche häufigen Fehler sind bei der Anwendung zu vermeiden?
Vermeiden Sie zu hohen Unterdruck, zu lange Anwendungszeiten und die Verwendung ohne Gleitmittel, um Verletzungen oder Blutergüsse zu verhindern.

Was ist eine Penispumpe und wie funktioniert sie?

Eine Penispumpe, auch Vakuumerektionshilfe (VEH) genannt, ist ein medizinisches Gerät, das einen Unterdruck erzeugt, um Blut in den Penis zu ziehen und so eine Erektion zu ermöglichen oder zu verstärken. Sie besteht typischerweise aus einem transparenten Zylinder, der über den Penis gestülpt wird, einer Pumpe (manuell oder elektrisch) und einem Abschnürring (Konstriktionsring), der am Penisschaft platziert wird, um die Erektion nach dem Entfernen des Zylinders aufrechtzuerhalten. Das Prinzip ist physikalisch einfach: Durch das Pumpen wird Luft aus dem Zylinder gesaugt, wodurch ein Vakuum entsteht. Dieser Unterdruck führt dazu, dass Blut in die Schwellkörper des Penis strömt, ähnlich wie bei einer natürlichen Erektion. Sobald der Penis erigiert ist, wird der Abschnürring an der Basis des Penis angebracht, um den Blutfluss zu halten und die Erektion für eine bestimmte Zeit aufrechtzuerhalten, meist nicht länger als 30 Minuten, um eine Schädigung des Gewebes zu vermeiden.

Die Anwendung ist in der Regel unkompliziert, erfordert jedoch Sorgfalt und das Einhalten bestimmter Richtlinien. Ich beobachte in meiner Arbeit oft, wie die anfängliche Scheu schnell einer Routine weicht, sobald die Funktionsweise verstanden und die ersten positiven Erfahrungen gemacht wurden. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich nicht um ein Wundermittel handelt, sondern um ein Hilfsmittel, das bei korrekter Anwendung sehr effektiv sein kann.

Historischer Kontext und medizinische Entwicklung

Die Idee, Vakuum zur Erektionsförderung zu nutzen, ist nicht neu. Bereits im 19. Jahrhundert gab es erste Versuche mit ähnlichen Geräten. Moderne Penispumpen, wie wir sie heute kennen, wurden jedoch erst in den 1980er Jahren entwickelt und erhielten in den USA 1982 die Zulassung der FDA (Food and Drug Administration) als medizinisches Hilfsmittel zur Behandlung von Erektionsstörungen. Seitdem haben sie sich als eine sichere und nicht-invasive Option etabliert, insbesondere für Männer, die orale Medikamente nicht vertragen oder bei denen diese nicht wirken. Studien zeigen, dass Vakuumerektionshilfen bei bis zu 90% der Anwender erfolgreich eine Erektion für den Geschlechtsverkehr ermöglichen können, besonders bei Männern mit vaskulären Erektionsstörungen oder nach radikaler Prostatektomie (Chung et al., 2012).

Die Forschung konzentriert sich heute auch auf die Rolle von Penispumpen in der Rehabilitation nach chirurgischen Eingriffen. Es gibt Hinweise darauf, dass regelmässige Anwendung die Sauerstoffversorgung des Penisschwellkörpergewebes verbessern und so zur Erhaltung der Penislänge und -funktion beitragen kann, was für die psychische Gesundheit der Betroffenen von grosser Bedeutung ist.

Anwendungsbereiche und potenzielle Vorteile

Penispumpen werden primär in zwei Hauptbereichen eingesetzt:

  1. Behandlung von Erektionsstörungen (ED): Für viele Männer mit ED, sei es aufgrund von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nervenschäden oder psychologischen Faktoren, bieten Penispumpen eine effektive Lösung. Sie ermöglichen eine Erektion unabhängig von der zugrunde liegenden Ursache der ED.
  2. Penisrehabilitation: Nach einer radikalen Prostatektomie oder anderen Beckenoperationen kann es zu einer Verkürzung des Penis und einer Verschlechterung der Erektionsfunktion kommen. Regelmässige Vakuumtherapie kann helfen, die Penislänge zu erhalten, die Schwellkörperfunktion zu verbessern und die Rückkehr zu spontanen Erektionen zu fördern.
  3. Penisvergrösserung (ästhetische Gründe): Obwohl viele Hersteller von Penispumpen mit dauerhafter Penisvergrösserung werben, ist die wissenschaftliche Evidenz hierfür begrenzt und widersprüchlich. Kurzfristig kann eine Penispumpe den Penis durch Bluteinstrom grösser erscheinen lassen, aber signifikante, dauerhafte Längenzuwächse sind selten und erfordern oft eine extrem disziplinierte und langwierige Anwendung, die nicht ohne Risiken ist. Ich rate hier zu einer sehr kritischen Haltung und setze realistische Erwartungen. Ein kurzfristiger, temporärer Effekt von 1-2 cm ist zwar visuell wahrnehmbar, aber meist nicht dauerhaft.

Zu den Vorteilen zählen die Nicht-Invasivität, die Möglichkeit der Anwendung bei Kontraindikationen für Medikamente und die Kontrolle über den Zeitpunkt der Erektion. Ein weiterer wichtiger psychologischer Aspekt ist die Wiederherstellung des Selbstvertrauens und der Intimität, was ich in meiner Arbeit mit Paaren immer wieder als zentralen Punkt erlebe.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur sicheren Anwendung

Die korrekte Anwendung einer Penispumpe ist entscheidend für Sicherheit und Effektivität. Hier eine detaillierte Anleitung:

  1. Vorbereitung: Suchen Sie einen ruhigen, privaten Ort. Stellen Sie sicher, dass Ihre Pumpe sauber ist. Tragen Sie eine grosszügige Menge Gleitmittel (wasserbasiert wird empfohlen) auf den Penisschaft und den Rand des Zylinders auf. Dies erleichtert das Einführen und sorgt für eine gute Abdichtung. Ein Manchon wie der 'NS Novelties Renegade Manchon' oder der 'CalExotics Precision Pump Manchon' ist hierbei essenziell, um einen komfortablen und dichten Abschluss zu gewährleisten.
  2. Positionierung: Führen Sie den schlaffen Penis vollständig in den Zylinder ein. Drücken Sie den Zylinder fest gegen den Schambereich, um eine luftdichte Abdichtung zu gewährleisten.
  3. Pumpen: Beginnen Sie langsam zu pumpen. Sie werden spüren, wie der Penis sich füllt und eine Erektion entsteht. Pumpen Sie nicht zu schnell oder zu stark. Der Unterdruck sollte angenehm sein, nicht schmerzhaft. Ein leichter Zug ist normal, Schmerz ist ein Warnsignal.
  4. Erektion erreichen: Pumpen Sie, bis eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion erreicht ist. Dies dauert in der Regel 5 bis 15 Minuten. Überschreiten Sie niemals die vom Hersteller empfohlene maximale Anwendungszeit pro Sitzung (oft 15-20 Minuten).
  5. Abschnürring anlegen: Sobald die gewünschte Erektion erreicht ist, schieben Sie den Abschnürring (falls für den Geschlechtsverkehr gewünscht) von der Basis des Zylinders auf die Basis des Penisschafts. Dies ist der kritischste Schritt. Achten Sie darauf, den Ring nicht zu eng anzulegen.
  6. Zylinder entfernen: Lösen Sie den Unterdruck im Zylinder (meist über ein Ventil) und entfernen Sie ihn vorsichtig vom Penis.
  7. Geschlechtsverkehr: Der Abschnürring hält die Erektion aufrecht. Der Ring sollte niemals länger als 30 Minuten getragen werden, um Nerven- oder Gewebeschäden zu vermeiden.
  8. Entfernen des Rings: Nach dem Geschlechtsverkehr oder spätestens nach 30 Minuten entfernen Sie den Abschnürring vorsichtig. Die Erektion wird dann allmählich abklingen.
  9. Reinigung: Reinigen Sie alle Teile der Penispumpe gründlich mit warmem Wasser und Seife und lassen Sie sie an der Luft trocknen.

Arten von Penispumpen und Zubehör

Es gibt verschiedene Arten von Penispumpen und nützliches Zubehör, die das Erlebnis und die Effektivität beeinflussen können:

  • Manuelle Pumpen: Diese werden per Hand betätigt und sind oft günstiger. Sie ermöglichen eine präzise Kontrolle über den aufgebauten Unterdruck, erfordern aber etwas mehr Kraftaufwand.
  • Elektrische Pumpen: Diese verfügen über einen Motor, der den Unterdruck automatisch erzeugt und oft über verschiedene Druckstufen verfügt. Sie sind komfortabler in der Anwendung, aber in der Regel teurer.
  • Wasserbasierte Pumpen (Hydro-Pumpen): Diese werden unter Wasser (z.B. in der Dusche oder Badewanne) verwendet. Das Wasser ersetzt hierbei die Luft als Medium, was von einigen Anwendern als angenehmer empfunden wird, da der Druck gleichmässiger verteilt sein kann. Der 'Comfort Pad für Penispumpe Bathmate Hercules' ist ein Beispiel für Zubehör, das speziell für solche wasserbasierten Systeme entwickelt wurde und für 13 CHF zusätzlichen Komfort bietet.
  • Zylindergrössen: Penispumpen sind in verschiedenen Zylinderdurchmessern und -längen erhältlich, um unterschiedlichen Penisgrössen gerecht zu werden und einen optimalen Unterdruck zu gewährleisten.
  • Manchetten und Dichtungsringe: Diese sind entscheidend für den Komfort und die Effektivität. Produkte wie der 'Manchon universel Renegade pour pompe à pénis' von NS Novelties oder der 'Manchon universel Precision Pump pour pompe à pénis' von CalExotics (beide für ca. 10 CHF) sorgen für eine luftdichte Abdichtung am Schambereich und schützen die Haut vor Reibung. Der 'Manchon de rechange pour pompe à pénis Dorcel Power' ist eine weitere Option.
  • Abschnürringe (Konstriktionsringe): Diese Ringe aus Silikon oder ähnlichem Material werden nach dem Pumpen an der Penisbasis angelegt, um die Erektion aufrechtzuerhalten. Sie sind in verschiedenen Grössen und Härten erhältlich, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Potenzielle Risiken und Nebenwirkungen

Obwohl Penispumpen als sicher gelten, sind bei unsachgemässer Anwendung Risiken und Nebenwirkungen möglich:

  • Hämatome (Blutergüsse): Dies ist die häufigste Nebenwirkung und tritt meist auf, wenn zu stark oder zu lange gepumpt wird. Kleine blaue Flecken sind in der Regel harmlos und verschwinden von selbst.
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln: Kann durch zu eng anliegende Abschnürringe oder zu langen Gebrauch entstehen.
  • Schmerzen: Schmerzen beim Pumpen oder beim Tragen des Rings sind ein klares Zeichen, die Anwendung zu stoppen und den Druck zu reduzieren oder den Ring zu entfernen.
  • Einschnürungen oder Hautschäden: Durch unsachgemässe Platzierung des Zylinders oder zu aggressives Pumpen können Hautirritationen oder -schäden entstehen.
  • Schwellung des Penis: Eine länger anhaltende Schwellung kann auf eine Überbeanspruchung hindeuten.
  • Kältegefühl: Der Penis kann sich kalt anfühlen, da der Blutfluss durch den Abschnürring eingeschränkt ist.
  • Erektile Dysfunktion durch Überbeanspruchung: Paradoxerweise kann eine übermässige oder falsche Anwendung die natürliche Erektionsfähigkeit beeinträchtigen, wenn das Gewebe geschädigt wird.

Es ist entscheidend, die Anweisungen des Herstellers genau zu befolgen und bei Unsicherheiten einen Arzt zu konsultieren. Meine Erfahrung zeigt, dass viele dieser Risiken durch eine sorgfältige und massvolle Anwendung minimiert werden können.

Wann sollte man einen Fachmann konsultieren?

Die Entscheidung, eine Penispumpe zu verwenden, sollte idealerweise in Absprache mit einem Arzt getroffen werden, insbesondere wenn zugrunde liegende Gesundheitsprobleme bestehen. Ein Besuch bei einem Urologen oder Andrologen ist dringend empfohlen in folgenden Situationen:

  • Anhaltende Erektionsstörungen: Wenn Sie über einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen oder Monate) Probleme haben, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, ist eine medizinische Abklärung unerlässlich, um die Ursache zu ermitteln und die beste Behandlungsstrategie zu finden.
  • Schmerzen bei der Anwendung: Treten während oder nach der Anwendung der Penispumpe Schmerzen, starke Blutergüsse, Taubheitsgefühle oder andere ungewöhnliche Symptome auf, sollten Sie die Anwendung sofort einstellen und einen Arzt aufsuchen.
  • Vorerkrankungen: Männer mit bestimmten Vorerkrankungen wie Sichelzellanämie, Blutgerinnungsstörungen oder unter Einnahme blutverdünnender Medikamente sollten eine Penispumpe nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden.
  • Unklarheiten bei der Anwendung: Wenn Sie unsicher sind, wie die Pumpe richtig angewendet wird, oder Fragen zu den Einstellungen haben, ist professionelle Beratung wichtig.
  • Fehlende Wirksamkeit: Falls die Penispumpe nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, kann ein Arzt alternative Behandlungsmethoden oder Anpassungen der Anwendung empfehlen.

In der Schweiz können Sie sich an Ihren Hausarzt wenden, der Sie gegebenenfalls an einen Spezialisten überweist. Die Schweizerische Gesellschaft für Urologie (SGU) bietet auch Informationen und Adressen von Fachärzten.

Auswahl der richtigen Penispumpe: Worauf Sie achten sollten

Die Auswahl der passenden Penispumpe ist entscheidend für Komfort, Sicherheit und Wirksamkeit. Berücksichtigen Sie folgende Aspekte:

  1. Pumpentyp (manuell vs. elektrisch): Manuelle Pumpen sind kostengünstiger und bieten direkte Kontrolle. Elektrische Pumpen sind bequemer und oft mit präziseren Druckeinstellungen ausgestattet. Für Einsteiger kann eine manuelle Pumpe eine gute Wahl sein, um ein Gefühl für den Druck zu entwickeln.
  2. Zylindermaterial und -grösse: Achten Sie auf transparente Zylinder aus medizinischem Kunststoff, damit Sie den Fortschritt beobachten können. Die Grösse des Zylinders sollte zu Ihrem Penis passen – nicht zu gross, da sonst kein effektives Vakuum aufgebaut werden kann; nicht zu klein, um Einschnürungen zu vermeiden. Die meisten Zylinder haben einen Standarddurchmesser, aber es gibt auch Modelle für kleinere oder grössere Penisse.
  3. Manchetten und Dichtungen: Hochwertige, weiche und flexible Manchetten sind essenziell für Komfort und eine gute Abdichtung. Produkte wie der 'Manchon universel Renegade' oder 'Precision Pump' (beide für ca. 10 CHF) sind gute Beispiele für Zubehör, das den Unterschied machen kann. Achten Sie darauf, dass Ersatzmanchetten leicht erhältlich sind.
  4. Abschnürringe: Wählen Sie Ringe in verschiedenen Grössen und Härten, um den für Sie passenden Komfort und Halt zu finden. Sie sollten die Erektion halten, aber nicht schmerzhaft sein oder die Blutzirkulation vollständig unterbinden.
  5. Qualität und Sicherheit: Kaufen Sie Produkte von renommierten Marken, die Qualitätsstandards erfüllen. Achten Sie auf CE-Kennzeichnungen und medizinische Zulassungen, falls relevant.
  6. Preis: Die Preise für Penispumpen können stark variieren, von etwa 50 CHF für einfache manuelle Modelle bis zu mehreren hundert Franken für elektrische oder medizinisch zertifizierte Geräte. Das Zubehör, wie die bereits erwähnten Manchetten, liegt im Bereich von 10-15 CHF.

Rechtliche Aspekte und Kauf in der Schweiz

In der Schweiz unterliegen Penispumpen als Sexspielzeuge oder medizinische Hilfsmittel den allgemeinen Produktesicherheitsgesetzen. Für medizinisch zertifizierte Vakuumerektionshilfen gelten strengere Vorschriften bezüglich Material und Herstellung. Der Kauf ist in der Schweiz unkompliziert. Sie können Penispumpen diskret online bei spezialisierten Händlern wie KissKiss.ch oder in ausgewählten Sexshops und Apotheken erwerben. Die Lieferung erfolgt in der Regel diskret und unterliegt der in der Schweiz üblichen Mehrwertsteuer von 7.7%.

Es ist immer ratsam, auf seriöse Anbieter zu achten, die detaillierte Produktinformationen und einen Kundenservice anbieten. Meine Beobachtung ist, dass der Online-Handel in der Schweiz zunehmend an Bedeutung gewinnt, da er Anonymität und eine breite Auswahl bietet. Achten Sie auf transparente Versandkosten und Rückgabebedingungen, die den Schweizer Konsumentenschutzgesetzen entsprechen.

Zusätzliche Tipps für die Pflege und Langlebigkeit

Eine gute Pflege Ihrer Penispumpe gewährleistet Hygiene, Funktionalität und eine lange Lebensdauer:

  • Regelmässige Reinigung: Reinigen Sie alle Teile, die mit dem Körper in Berührung kommen, nach jeder Anwendung gründlich mit warmem Wasser und einer milden Seife. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, die das Material beschädigen könnten.
  • Trocknung: Lassen Sie alle Teile vollständig an der Luft trocknen, bevor Sie sie zusammenfügen und verstauen, um Schimmelbildung oder Bakterienwachstum zu vermeiden.
  • Lagerung: Bewahren Sie die Pumpe an einem sauberen, trockenen Ort ausserhalb direkter Sonneneinstrahlung auf.
  • Ersatzteile: Überprüfen Sie regelmässig Dichtungen, Schläuche und Abschnürringe auf Abnutzungserscheinungen. Poröse oder beschädigte Teile sollten umgehend ersetzt werden, um die Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten. Ersatzmanchetten sind, wie wir gesehen haben, für etwa 10 CHF erhältlich.
  • Gleitmittel: Verwenden Sie immer ein wasserbasiertes Gleitmittel. Ölbasierte Gleitmittel können Silikon- und Gummiteile angreifen und deren Lebensdauer verkürzen.

Die Penispumpe ist ein Werkzeug, das bei richtiger Anwendung und realistischen Erwartungen einen signifikanten Beitrag zur sexuellen Gesundheit und Lebensqualität leisten kann. Sie ist keine magische Lösung für alle Probleme, aber eine valide Option, insbesondere bei Erektionsstörungen oder zur Rehabilitation. Meine Botschaft ist klar: Informieren Sie sich gründlich, hören Sie auf Ihren Körper und scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Weg zu einem erfüllten Sexualleben ist oft ein Zusammenspiel aus Wissen, Selbstfürsorge und gegebenenfalls medizinischer Unterstützung. Beginnen Sie mit einer offenen Kommunikation mit Ihrem Partner und einem Facharzt, um die beste Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Ich empfehle, bei Unsicherheiten immer zuerst einen Urologen oder Andrologen zu konsultieren, um eine individuelle Bewertung und Empfehlung zu erhalten.

Sophie Müller, MSc Psychology, Zürich

Questions fréquentes

Wie lange dauert es, bis man mit einer Penispumpe Ergebnisse sieht?

Bei der Behandlung von Erektionsstörungen sind Ergebnisse oft sofort sichtbar, da die Pumpe eine Erektion für den aktuellen Gebrauch erzeugt. Für rehabilitative Zwecke oder potenzielle, wenn auch geringe, dauerhafte Vergrösserungseffekte kann es Wochen oder Monate dauern, bis Veränderungen bemerkt werden. Konsistente Anwendung von 3-5 Mal pro Woche über 10-15 Minuten pro Sitzung wird oft empfohlen, aber dies sind keine Garantien für dauerhafte Grössenzunahme, sondern eher für die Gewebegesundheit.

Kann eine Penispumpe auch bei psychisch bedingter Erektionsstörung helfen?

Ja, absolut. Obwohl die Ursache psychisch ist, kann die physische Fähigkeit, eine Erektion zu erzeugen, das Vertrauen stärken und den Teufelskreis aus Angst und Versagensdruck durchbrechen. Wenn ein Mann weiss, dass er eine Erektion erreichen kann, selbst mit Hilfe, kann dies die psychische Belastung reduzieren und schliesslich zu spontaneren Erektionen führen. Es ist ein wertvolles Werkzeug im Rahmen einer umfassenden psychologischen Therapie.

Gibt es Altersbeschränkungen für die Nutzung von Penispumpen?

Es gibt keine spezifischen gesetzlichen Altersbeschränkungen für den Kauf von Penispumpen in der Schweiz, da sie oft als medizinisches Gerät oder Sexspielzeug eingestuft werden. Allerdings ist es ratsam, dass Personen unter 18 Jahren oder solche mit gesundheitlichen Bedenken vor der Anwendung einen Arzt konsultieren. Die Eignung hängt mehr vom Gesundheitszustand als vom Alter ab. Ältere Männer profitieren oft besonders von dieser Methode, da sie eine nicht-medikamentöse Option darstellt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Penispumpe und einem Penisstrecker?

Penispumpen arbeiten mit Vakuum, um Blut in den Penis zu ziehen und eine Erektion zu erzeugen oder das Gewebe zu dehnen. Sie werden typischerweise für kurze Sitzungen verwendet. Penisstrecker hingegen sind Geräte, die den Penis über längere Zeiträume (oft Stunden täglich) unter kontinuierlichen Zug setzen, um eine mechanische Dehnung des Gewebes zu bewirken. Beide zielen potenziell auf eine Vergrösserung ab, nutzen aber unterschiedliche Mechanismen und Anwendungszeiten. Die wissenschaftliche Evidenz für dauerhafte Vergrösserung ist bei beiden begrenzt und sollte kritisch betrachtet werden.

Sind Penispumpen in der Schweiz von der Krankenkasse gedeckt?

In der Schweiz können medizinisch anerkannte Vakuumerektionshilfen, die von einem Arzt verschrieben werden, unter bestimmten Umständen von der Grundversicherung oder einer Zusatzversicherung übernommen werden. Dies gilt in der Regel, wenn die Pumpe zur Behandlung einer diagnostizierten Erektionsstörung oder zur Rehabilitation nach einer Operation eingesetzt wird. Für rein ästhetische Zwecke oder als Sexspielzeug werden die Kosten in der Regel nicht übernommen. Es ist empfehlenswert, dies vor dem Kauf direkt mit Ihrer Krankenkasse und Ihrem Arzt abzuklären.