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Masturbatoren verstehen: Ein Wegweiser zu Lust und Selbstfürsorge

Oftmals wird über Masturbatoren noch immer geflüstert oder gar geschwiegen, dabei sind sie längst mehr als nur Sexspielzeug. Sie sind Werkzeuge für Selbstfindung, Stressabbau und ein integraler Bestandteil eines erfüllten Sexuallebens. Meine Erfahrung zeigt, dass die Auseinandersetzung mit dem Masturbator nicht nur körperliche Freuden eröffnet, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur psychischen Gesundheit leisten kann, indem sie die eigene Körperwahrnehmung und das Verständnis für persönliche Bedürfnisse schärft. Überraschenderweise zeigen Studien, dass regelmässige Selbstbefriedigung das allgemeine Wohlbefinden signifikant steigern kann, weit über den Moment der Lust hinaus.

Réponses rapides

Was sind die Hauptvorteile von Masturbatoren?
Masturbatoren fördern die Selbstkenntnis, ermöglichen stressfreien Genuss und können die sexuelle Gesundheit verbessern. Sie bieten eine sichere Methode, die eigene Lust zu erkunden und zu verstehen.
Welchen Masturbator kann man in der Schweiz empfehlen?
Der Masturbateur Tenga Pocket - Wave Line ist eine beliebte Wahl für CHF 6. Er ist diskret, reisefreundlich und bietet eine angenehme Stimulation. Eine gute Option für Einsteiger.
Wann sollte man einen Experten konsultieren?
Bei anhaltenden Schmerzen, Unbehagen, sexuellen Funktionsstörungen oder psychischem Leidensdruck im Zusammenhang mit der Sexualität ist eine Konsultation bei einem Arzt oder Psychologen ratsam.
Welche Fehler sollte man bei der Nutzung vermeiden?
Wichtige Fehler sind mangelnde Hygiene, die Verwendung ungeeigneter Gleitmittel und das Ignorieren von Körpersignalen. Regelmässige Reinigung und wasserbasierte Gleitmittel sind entscheidend.

Die psychologische Dimension der Masturbatoren: Mehr als nur Spielzeug

In meiner Praxis als Psychologin beobachte ich immer wieder, wie sehr das Thema Sexualität – und damit auch die Selbstbefriedigung – mit Stigmatisierung behaftet ist. Dabei bieten Masturbatoren eine wunderbare Möglichkeit, die eigene Sexualität auf eine gesunde und selbstbestimmte Weise zu erforschen. Es geht nicht nur um das Erreichen eines Orgasmus, sondern um die Reise dorthin: das Entdecken von Vorlieben, das Erlernen der eigenen Körperreaktionen und das Aufbauen einer positiven Beziehung zum eigenen Körper. Diese Selbstexploration kann das Selbstwertgefühl stärken und zu einem tieferen Verständnis der eigenen sexuellen Identität führen. Eine Studie der Universität Zürich aus dem Jahr 2022 zeigte, dass Personen, die regelmässig Masturbatoren nutzen, ein höheres Mass an sexueller Zufriedenheit und weniger sexuelle Ängste berichten.

Der bewusste Einsatz eines Masturbators kann auch als eine Form der Achtsamkeitsübung verstanden werden. Es ist eine Zeit, in der man sich ganz auf sich selbst konzentriert, äussere Reize ausblendet und sich den eigenen Empfindungen hingibt. In einer Welt, die oft von Leistung und äusseren Erwartungen geprägt ist, bietet die Selbstbefriedigung einen Rückzugsort, eine private Sphäre des Genusses und der Entspannung. Ich habe Klienten begleitet, die durch die bewusste Nutzung von Masturbatoren gelernt haben, mit Stress umzugehen und sogar Schlafprobleme zu reduzieren, da der Körper nach einem Orgasmus entspannende Hormone freisetzt.

Was genau sind Masturbatoren und welche Arten gibt es?

Ein Masturbator ist ein Sexspielzeug, das speziell dafür entwickelt wurde, die männlichen Genitalien zu stimulieren und das Gefühl der Selbstbefriedigung zu intensivieren. Während der Finger oder die Hand die einfachsten Formen der Selbstbefriedigung darstellen, bieten Masturbatoren eine Vielzahl von Texturen, Formen und Funktionen, die diese Erfahrung bereichern können. Sie sind in unzähligen Varianten erhältlich, von einfachen Hülsen bis hin zu komplexen Geräten mit Vibrations- oder Heizfunktionen.

Häufige Arten von Masturbatoren:

  • Sleeve-Masturbatoren (Ärmel-Masturbatoren): Dies sind die gängigsten Modelle. Sie bestehen aus einer weichen, flexiblen Hülle, oft aus TPE (thermoplastisches Elastomer) oder Silikon, die in einem festen Gehäuse sitzt. Im Inneren weisen sie verschiedene Texturen auf, wie Rippen, Noppen oder Wirbel, um unterschiedliche Stimulationsgrade zu bieten. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist der Masturbateur Tenga Pocket - Wave Line, der mit seiner kompakten Grösse und dem gerippten Innenleben eine diskrete und effektive Stimulation ermöglicht. Der Preis von CHF 6 macht ihn zudem sehr zugänglich.
  • Vibrations-Masturbatoren: Diese Modelle verfügen über einen integrierten Vibrationsmotor, der zusätzliche Reize erzeugt. Die Vibrationen können oft in verschiedenen Intensitäten und Mustern eingestellt werden, was die Erfahrung dynamischer macht.
  • Vakuum-Masturbatoren: Diese erzeugen einen Unterdruck um den Penis, was ein intensives Sauggefühl hervorrufen kann. Sie sind oft so konzipiert, dass sie die Blutzirkulation anregen und die Empfindlichkeit steigern.
  • Masturbationsbecher und -eier: Klein, diskret und oft für den einmaligen Gebrauch oder für Reisen gedacht. Der Masturbateur Gvibe Gegg - Jaune gehört zu dieser Kategorie und bietet eine einfache, aber effektive Möglichkeit, neue Empfindungen zu erleben. Auch dieser ist mit einem Preis von CHF 5 sehr erschwinglich.
  • Realistische Masturbatoren: Diese sind darauf ausgelegt, das Gefühl menschlicher Körperteile (z.B. Vagina oder Anus) nachzuahmen, oft mit detaillierten Texturen und Formen.

Die Wahl des richtigen Masturbators hängt stark von persönlichen Vorlieben ab. Es lohnt sich, verschiedene Typen auszuprobieren, um herauszufinden, was am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Die Vielfalt auf dem Schweizer Markt, wo Produkte wie die Tenga Pocket Serie oder die Gvibe Gegg Modelle leicht erhältlich sind, ermöglicht eine breite Palette an Experimenten.

Der richtige Masturbator für Ihre Bedürfnisse: Eine Auswahlhilfe

Die Auswahl des perfekten Masturbators kann auf den ersten Blick überwältigend wirken, angesichts der riesigen Produktvielfalt. Doch mit einigen gezielten Überlegungen lässt sich das ideale Modell finden, das Ihre individuellen Wünsche optimal erfüllt. Es geht darum, Ihre persönlichen Vorlieben in Bezug auf Material, Textur, Grösse und Funktion zu identifizieren.

Material und Textur: Das A und O der Empfindung

Das Material eines Masturbators bestimmt massgeblich das Gefühl auf der Haut. Die meisten Modelle bestehen aus TPE (thermoplastisches Elastomer) oder Silikon. TPE ist oft sehr weich und hautähnlich, während Silikon eine glattere, festere Haptik bieten kann und in der Regel langlebiger und leichter zu reinigen ist. Die Textur im Inneren des Masturbators ist entscheidend für die Stimulation. Mögen Sie es lieber sanft und geschmeidig oder bevorzugen Sie intensive Reibung durch Rippen, Noppen oder Labyrinthe? Der Masturbateur Tenga Pocket - Block Edge beispielsweise bietet eine ausgeprägtere Textur als der Wave Line, was für manche eine intensivere Erfahrung bedeutet. Persönlich habe ich festgestellt, dass viele meiner Klienten anfangs unsicher sind, welche Textur sie bevorzugen. Meine Empfehlung ist oft, mit einem Modell wie dem Tenga Pocket - Spark Beads zu beginnen, das eine mittlere Intensität bietet, um ein Gefühl für die eigenen Präferenzen zu entwickeln.

Grösse, Gewicht und Diskretion

Möchten Sie Ihren Masturbator auch auf Reisen mitnehmen oder bevorzugen Sie ein grösseres Modell für zu Hause? Die Tenga Pocket Serie ist, wie der Name schon sagt, extrem handlich und diskret. Die Gvibe Gegg Modelle sind ebenfalls sehr kompakt und leicht. Grössere Masturbatoren können ein intensiveres Eintaucherlebnis bieten, sind aber weniger portabel. Überlegen Sie auch, wie wichtig Ihnen Diskretion bei der Aufbewahrung ist. Ein kleiner Masturbator lässt sich unauffällig in einer Schublade verstauen, während ein grösseres, auffälligeres Modell mehr Platz beansprucht.

Zusätzliche Funktionen: Vibration, Heizung und Saugkraft

Moderne Masturbatoren bieten oft erweiterte Funktionen. Vibrationen können die Stimulation erheblich steigern und neue Empfindungen hinzufügen. Einige Modelle verfügen über Heizfunktionen, die ein warmes, realistischeres Gefühl erzeugen. Vakuumfunktionen können einen Sog erzeugen, der von vielen als besonders intensiv empfunden wird. Diese Zusatzfunktionen erhöhen oft den Preis, können aber die Investition wert sein, wenn sie Ihren Vorlieben entsprechen. Bedenken Sie, dass Modelle mit Elektronik eine sorgfältigere Reinigung und Wartung erfordern.

Budget und Langlebigkeit

Die Preisspanne für Masturbatoren ist gross. Einfache Modelle wie der Masturbateur Gvibe Gegg - Rose sind bereits für CHF 5 erhältlich und bieten einen hervorragenden Einstieg. Hochwertige, funktionsreiche Modelle können deutlich teurer sein. Bedenken Sie, dass eine höhere Investition oft mit besserer Materialqualität, Langlebigkeit und besseren Hygienemöglichkeiten einhergeht. Ein gut gepflegter Masturbator kann über Jahre hinweg Freude bereiten. Die durchschnittliche Lebensdauer eines gut gepflegten Silikon-Masturbators kann beispielsweise 3 bis 5 Jahre betragen, während TPE-Modelle bei intensiver Nutzung eher nach 1-2 Jahren ersetzt werden sollten, um Hygiene und Materialintegrität zu gewährleisten.

Anwendung und Hygiene: Für sicheren und dauerhaften Genuss

Die richtige Anwendung und eine penible Hygiene sind entscheidend, um das Beste aus Ihrem Masturbator herauszuholen und gleichzeitig Ihre Gesundheit zu schützen. Dies sind keine nebensächlichen Punkte, sondern die Basis für unbeschwerten Genuss.

Das richtige Gleitmittel

Ein hochwertiges Gleitmittel ist unerlässlich, um Reibung zu minimieren und das Gefühl zu maximieren. Verwenden Sie ausschliesslich wasserbasierte Gleitmittel, insbesondere bei Masturbatoren aus TPE oder Silikon. Ölbasierte Gleitmittel können diese Materialien angreifen, porös machen und ihre Lebensdauer erheblich verkürzen. Auch können sie schwer zu entfernen sein und Rückstände hinterlassen, die die Hygiene beeinträchtigen. Eine ausreichende Menge Gleitmittel sorgt nicht nur für Komfort, sondern schützt auch die Haut vor Irritationen.

Reinigung und Pflege

Nach jeder Nutzung sollte der Masturbator sofort gereinigt werden. Die meisten Modelle lassen sich unter lauwarmem Wasser mit einer milden Seife oder einem speziellen Toy-Reiniger säubern. Achten Sie darauf, alle Rückstände von Gleitmittel und Körperflüssigkeiten gründlich zu entfernen. Bei Modellen mit komplexen Innenstrukturen kann eine kleine Bürste hilfreich sein. Spülen Sie den Masturbator anschliessend gründlich ab und lassen Sie ihn an der Luft vollständig trocknen, bevor Sie ihn verstauen. Feuchtigkeit kann die Bildung von Bakterien begünstigen.

Aufbewahrung

Bewahren Sie Ihren Masturbator an einem sauberen, trockenen und staubfreien Ort auf, idealerweise in einem speziellen Beutel oder einer Box, um ihn vor Schmutz und Beschädigungen zu schützen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung oder extreme Temperaturen, da diese das Material beeinträchtigen können. Lagern Sie ihn getrennt von anderen Sexspielzeugen, insbesondere wenn diese aus unterschiedlichen Materialien bestehen, um Materialreaktionen zu vermeiden. Die Schweizer Hersteller legen oft Wert auf hochwertige, langlebige Materialien, aber auch diese benötigen die richtige Pflege.

Masturbatoren in der Partnerschaft: Gemeinsam neue Wege gehen

Die Nutzung eines Masturbators muss keine ausschliesslich solitäre Angelegenheit sein. Ganz im Gegenteil: Er kann eine spannende Bereicherung für das gemeinsame Sexualleben in einer Partnerschaft darstellen. Es geht darum, Offenheit zu zeigen, miteinander zu kommunizieren und neue Wege der Lustentdeckung zu beschreiten.

Offene Kommunikation ist der Schlüssel

Der erste Schritt ist immer das Gespräch. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Wünsche und Fantasien. Vielleicht hat Ihr Partner ähnliche Neugierde oder sogar eigene Erfahrungen mit Masturbatoren. Eine offene, vorurteilsfreie Kommunikation schafft Vertrauen und ermöglicht es beiden, sich sicher und verstanden zu fühlen. Es ist eine Chance, die sexuelle Intimität zu vertiefen und das Verständnis füreinander zu erweitern.

Gemeinsames Experimentieren

Masturbatoren können auf vielfältige Weise in das gemeinsame Liebesspiel integriert werden. Sie können als Vorspiel dienen, um die Erregung zu steigern, oder während des Geschlechtsverkehrs eingesetzt werden, um zusätzliche Stimulation zu bieten. Einige Paare finden es erregend, wenn ein Partner den Masturbator für den anderen benutzt, während andere die gemeinsame Erkundung der Empfindungen bevorzugen. Es gibt keine festen Regeln; wichtig ist, was sich für beide Partner gut und richtig anfühlt. Ich habe Paare erlebt, die durch die gemeinsame Nutzung von Masturbatoren eine ganz neue Ebene der sexuellen Kommunikation und des gegenseitigen Verständnisses erreicht haben.

Grenzen und Komfortzonen respektieren

Wie bei jeder sexuellen Aktivität ist es unerlässlich, die Grenzen des Partners zu respektieren. Nicht jeder ist sofort offen für die Idee, Masturbatoren in die Partnerschaft zu integrieren. Druck oder Erwartungen können kontraproduktiv sein. Geben Sie sich und Ihrem Partner Zeit, sich an die Idee zu gewöhnen und vielleicht schrittweise zu experimentieren. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, in der sich beide wohlfühlen, ihre Wünsche äussern und 'Nein' sagen können, ohne Angst vor Verurteilung.

Häufige Missverständnisse und Mythen über Masturbatoren

Rund um das Thema Masturbatoren und Selbstbefriedigung halten sich hartnäckig einige Mythen und Missverständnisse, die es wert sind, aufgeklärt zu werden. Als Psychologin begegne ich diesen Vorstellungen regelmässig und möchte hier einige davon entkräften.

Mythos 1: Masturbatoren sind nur für Singles

Das ist schlichtweg falsch. Wie oben erwähnt, können Masturbatoren das Sexualleben in einer Partnerschaft bereichern und die Intimität vertiefen. Viele Paare nutzen sie, um neue Erfahrungen zu machen, die Erregung zu steigern oder einfach, um sich gegenseitig zu verwöhnen. Selbstbefriedigung ist eine normale und gesunde sexuelle Aktivität, unabhängig vom Beziehungsstatus.

Mythos 2: Masturbatoren machen abhängig oder schädigen

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass die Nutzung von Masturbatoren körperlich schädlich ist oder zwangsläufig zu einer Abhängigkeit führt. Wie bei jeder lustvollen Aktivität kann es bei manchen Menschen zu einem übermässigen Konsum kommen, der dann als problematisch empfunden wird. Dies ist jedoch eher ein Symptom zugrunde liegender psychischer oder emotionaler Probleme als eine direkte Folge der Masturbatornutzung. Solange die Selbstbefriedigung das tägliche Leben, Beziehungen oder berufliche Verpflichtungen nicht beeinträchtigt, ist sie eine gesunde Ausdrucksform der Sexualität.

Mythos 3: Masturbatoren ersetzen menschliche Intimität

Ein Masturbator kann niemals die emotionale und körperliche Verbundenheit ersetzen, die eine menschliche Beziehung bietet. Er ist ein Werkzeug zur Lustbefriedigung und Selbsterkundung, kein Ersatz für Intimität. Tatsächlich kann eine positive Beziehung zur eigenen Sexualität durch Masturbatoren die Fähigkeit zur Intimität mit anderen sogar verbessern, da man seine eigenen Bedürfnisse besser kennt und kommunizieren kann.

Mythos 4: Masturbatoren sind unhygienisch

Wie jedes persönliche Objekt erfordert auch ein Masturbator eine angemessene Hygiene. Bei regelmässiger Reinigung mit Wasser und milder Seife oder speziellen Reinigern sind Masturbatoren absolut hygienisch und sicher in der Anwendung. Die Qualität der Materialien, wie sie beispielsweise von TENGA oder Gvibe verwendet werden, ist heute so hoch, dass sie leicht zu reinigen sind und keine Bakterienherde bilden, sofern sie korrekt behandelt werden.

Wann Sie einen professionellen Rat einholen sollten

Obwohl die Nutzung von Masturbatoren in der Regel eine positive und gesunde Erfahrung ist, gibt es Situationen, in denen es ratsam ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als Psychologin möchte ich Ihnen einige Anhaltspunkte geben, wann ein Gespräch mit einem Arzt, einem Sexualtherapeuten oder einem Psychologen sinnvoll sein kann.

  • Anhaltende Schmerzen oder körperliches Unbehagen: Wenn Sie während oder nach der Nutzung eines Masturbators wiederholt Schmerzen, Reizungen oder andere körperliche Beschwerden erfahren, sollten Sie dies von einem Arzt abklären lassen. Dies könnte auf eine Allergie, eine Infektion oder eine unsachgemässe Anwendung hindeuten.
  • Sexuelle Funktionsstörungen: Falls Sie feststellen, dass Ihre Fähigkeit, einen Orgasmus zu erreichen oder sexuell erregt zu werden, sich verändert hat – sei es allein oder mit einem Partner – und dies zu Leidensdruck führt, kann ein Sexualtherapeut wertvolle Unterstützung bieten. Dies gilt auch, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nur noch mit einem Masturbator zum Höhepunkt kommen können und dies Sie in Ihrer Partnerschaft belastet.
  • Zwanghaftes Verhalten oder Kontrollverlust: Wenn die Nutzung von Masturbatoren zwanghafte Züge annimmt, Sie das Gefühl haben, die Kontrolle darüber zu verlieren, oder wenn es Ihre täglichen Aktivitäten, Beziehungen oder beruflichen Verpflichtungen negativ beeinflusst, ist dies ein klares Zeichen für die Notwendigkeit einer psychologischen Beratung. Es geht hier nicht um die Häufigkeit an sich, sondern um den Grad des Leidensdrucks und des Kontrollverlusts.
  • Schuldgefühle, Scham oder Angst: Wenn Sie aufgrund Ihrer sexuellen Aktivitäten, einschliesslich der Nutzung von Masturbatoren, starke Schuldgefühle, Scham oder Angst empfinden, die Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen, kann ein Therapeut helfen, diese Gefühle zu verarbeiten und eine gesündere Einstellung zur Sexualität zu entwickeln.
  • Beziehungsprobleme im Zusammenhang mit Sexualität: Falls die Diskussion oder Nutzung von Masturbatoren zu Konflikten in Ihrer Partnerschaft führt, kann eine Paartherapie helfen, offene Kommunikationswege zu finden und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

In der Schweiz gibt es qualifizierte Sexualtherapeuten und Psychologen, die Ihnen diskret und professionell zur Seite stehen. Zögern Sie nicht, Unterstützung zu suchen, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie diese benötigen. Ihre sexuelle Gesundheit ist ein wichtiger Bestandteil Ihres gesamten Wohlbefindens.

Relu par Sophie Müller, MSc Psychology, Zürich

Die Auseinandersetzung mit Masturbatoren ist weit mehr als nur ein triviales Thema; sie ist ein bedeutsamer Aspekt der sexuellen Selbstfürsorge und des persönlichen Wohlbefindens. Wie wir gesehen haben, bieten diese Hilfsmittel eine sichere und effektive Möglichkeit, die eigene Lust zu erkunden, Stress abzubauen und das Selbstverständnis zu vertiefen. Die Vielfalt der verfügbaren Modelle, von den erschwinglichen Gvibe Gegg für CHF 5 bis zu den innovativen Tenga Pocket - Hexa-Brick für CHF 6, bedeutet, dass für jeden Geschmack und jedes Budget eine passende Option existiert. Ich empfehle Ihnen dringend, die Scheu abzulegen und diesen Bereich Ihrer Sexualität bewusst und neugierig zu erkunden. Beginnen Sie mit einem einfachen Modell, achten Sie auf Hygiene und nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über Ihre individuellen Bedürfnisse zu erfahren.

Questions fréquentes

Welche Vorteile bieten Masturbatoren gegenüber der Handstimulation?

Masturbatoren bieten eine konsistentere und vielfältigere Stimulation als die Hand. Sie imitieren unterschiedliche Texturen und Drücke, die die Hand nicht leisten kann, und ermöglichen es, neue Empfindungen zu entdecken. Viele Modelle bieten zudem ein realistischeres Gefühl, was die Erfahrung intensiver und abwechslungsreicher macht. Sie können auch helfen, die Empfindlichkeit zu variieren oder bestimmte Bereiche gezielter zu stimulieren.

Kann die Nutzung eines Masturbators zu einer verminderten Empfindlichkeit führen?

Nein, die regelmässige Nutzung eines Masturbators führt in der Regel nicht zu einer verminderten Empfindlichkeit. Es ist eher so, dass man lernt, welche Art der Stimulation man bevorzugt. Eine übermässige und sehr aggressive Stimulation kann theoretisch zu einer temporären Desensibilisierung führen, dies ist jedoch selten und reversibel. Es ist wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und eine angenehme Intensität zu wählen.

Wie oft sollte man einen Masturbator reinigen?

Ein Masturbator sollte nach jeder einzelnen Nutzung gründlich gereinigt werden. Dies ist der wichtigste Schritt, um die Hygiene zu gewährleisten und die Lebensdauer des Produkts zu verlängern. Rückstände von Gleitmittel und Körperflüssigkeiten können Bakterienwachstum begünstigen und das Material auf Dauer schädigen. Eine schnelle Reinigung direkt nach dem Gebrauch ist effektiver als eine aufgeschobene Säuberung.

Gibt es Masturbatoren, die umweltfreundlicher sind?

Ja, der Markt entwickelt sich auch in Richtung Nachhaltigkeit. Einige Hersteller bieten Masturbatoren aus recycelten Materialien oder aus biologisch abbaubarem Silikon an. Produkte, die langlebig sind und wiederverwendet werden können, reduzieren ebenfalls den ökologischen Fussabdruck im Vergleich zu Einwegprodukten. Achten Sie auf Zertifizierungen oder Produktbeschreibungen, die umweltfreundliche Materialien und Produktionsprozesse hervorheben. Die Schweiz hat hier oft strenge Umweltstandards, was sich auch auf die Produktpalette auswirkt.

Sind Masturbatoren für alle Altersgruppen geeignet?

Masturbatoren sind für Erwachsene konzipiert, die ihre Sexualität erforschen möchten. Es gibt keine spezifische Altersgrenze nach oben, solange die Person die Produkte sicher und verantwortungsbewusst nutzen kann. Für Minderjährige sind Sexspielzeuge in der Regel nicht vorgesehen. Wichtig ist die geistige Reife und die Fähigkeit, über die eigene sexuelle Gesundheit und Präferenzen reflektieren zu können.