Réponses rapides
- Welches Material ist für Dildos am besten geeignet?
- Medizinisches Silikon ist aufgrund seiner Körperfreundlichkeit, einfachen Reinigung und Langlebigkeit die beste Wahl. Es ist porenfrei, hypoallergen und sicher für alle Gleitmitteltypen.
- Welchen Dildo kann man in der Schweiz empfehlen?
- Der Dildo S-Line Crazy Finger Cum Over! (CHF 15) ist eine beliebte Option für den Einstieg, da er eine ergonomische Form und moderate Grösse bietet. Achten Sie auf medizinisches Silikon und einen seriösen Anbieter.
- Wann sollte man wegen Dildo-Nutzung einen Arzt konsultieren?
- Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie Schmerzen, anhaltende Reizungen, ungewöhnlichen Ausfluss, Blutungen oder Anzeichen einer Infektion nach der Verwendung bemerken. Auch bei psychischem Unbehagen ist ärztlicher Rat hilfreich.
- Welche Fehler sollte man bei der Dildo-Nutzung vermeiden?
- Vermeiden Sie poröse Materialien, unzureichende Hygiene, die Verwendung von ungeeignetem Gleitmittel (z.B. Öl auf Silikon) und übermässigen Druck. Starten Sie immer sanft und hören Sie auf Ihren Körper.
Dildo: Ein Werkzeug für Intimität und Selbstentdeckung
Als Gynäkologin sehe ich Dildos nicht nur als Sexspielzeug, sondern als ein legitimes und oft wertvolles Hilfsmittel zur Selbstentdeckung, zur Steigerung des sexuellen Wohlbefindens und zur Bereicherung des partnerschaftlichen Intimlebens. Die Akzeptanz und der offene Umgang mit diesen Hilfsmitteln sind in den letzten Jahrzehnten erfreulicherweise gewachsen. Doch mit der Vielfalt an Produkten steigt auch der Bedarf an fundierten Informationen, um gesunde und sichere Entscheidungen zu treffen.
Die Geschichte des Dildos: Von der Antike bis zur Moderne
Die Vorstellung, dass Dildos eine moderne Erfindung sind, ist weit verbreitet, aber falsch. Tatsächlich reicht ihre Geschichte Tausende von Jahren zurück. Archäologische Funde aus der Altsteinzeit in Deutschland, wie der "Venus vom Hohle Fels" zugeschriebene phallische Objekte aus Mammutelfenbein, deuten darauf hin, dass Menschen schon vor über 28'000 Jahren Objekte zur sexuellen Stimulation nutzten. Im antiken Griechenland und Rom waren Dildos, oft aus Leder, Holz oder Ton gefertigt, bekannt und wurden von Frauen und Männern verwendet. Der Begriff "Dildo" selbst leitet sich vermutlich vom italienischen "diletto" (Freude, Vergnügen) oder "dildo" (Penis) ab und etablierte sich im 17. Jahrhundert.
Im Laufe der Jahrhunderte wurden Dildos aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt, darunter Glas, Metall, Knochen und sogar Stein. Ihre Verwendung war oft mit bestimmten sozialen oder rituellen Kontexten verbunden, aber auch mit rein privater Lust. Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachte neue Materialien und Produktionsmethoden mit sich, die die Herstellung von Dildos in grösseren Mengen und zu erschwinglicheren Preisen ermöglichten. Das 20. Jahrhundert und insbesondere das Aufkommen von Silikon und anderen synthetischen Polymeren im späten 20. Jahrhundert revolutionierten den Dildomarkt, indem sie sichere, hygienische und vielfältige Produkte hervorbrachten, die heute in fast jedem Haushalt zu finden sind, der sich offen mit sexueller Gesundheit auseinandersetzt.
Materialien und Sicherheit: Worauf Sie achten sollten
Die Materialwahl ist der wohl kritischste Aspekt beim Kauf eines Dildos, da sie direkten Einfluss auf Hygiene, Komfort und gesundheitliche Verträglichkeit hat. Als Gynäkologin kann ich betonen, dass nicht alle Materialien gleich sind und einige definitiv zu bevorzugen sind, während andere gemieden werden sollten.
Empfohlene Materialien:
- Medizinisches Silikon: Dies ist die Goldstandard-Wahl. Medizinisches Silikon ist porenfrei, hypoallergen, körperfreundlich und extrem langlebig. Es lässt sich leicht reinigen und desinfizieren, da Bakterien und Viren auf seiner glatten Oberfläche kaum Halt finden. Silikondildos sind mit wasserbasierten Gleitmitteln kompatibel. Die Herstellung von medizinischem Silikon ist aufwendiger, was sich im Preis widerspiegelt; es kann etwa 20-30% teurer sein als Dildos aus TPE, aber die Investition lohnt sich für Ihre Gesundheit.
- Glas: Hochwertiges Borosilikatglas ist ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl. Es ist porenfrei, leicht zu reinigen, kann erwärmt oder gekühlt werden und bietet ein einzigartiges Gefühl. Glas ist sehr hygienisch, aber natürlich bruchgefährdet, wenn es herunterfällt.
- Edelstahl/Metall: Metall-Dildos sind porenfrei, hygienisch und können für Temperaturspiele (Erwärmung oder Kühlung) verwendet werden. Sie sind sehr langlebig, aber auch schwer und hart, was für manche ungewohnt sein kann.
- Hartplastik (ABS): ABS-Kunststoff ist oft in batteriebetriebenen Dildos oder als Kernmaterial zu finden. Es ist ebenfalls porenfrei und sicher, sofern es hochwertig verarbeitet ist.
Zu vermeidende Materialien:
- Jelly/PVC/TPR/TPE von geringer Qualität: Viele günstige Dildos werden aus diesen Materialien hergestellt. Sie sind oft porös, was bedeutet, dass sie Bakterien, Viren und Pilze aufnehmen und speichern können, selbst nach dem Reinigen. Dies erhöht das Risiko von Infektionen, insbesondere bei vaginaler oder analer Nutzung. Zudem können sie Phthalate enthalten, Weichmacher, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein. Produkte wie der Dildo S-Line Crazy Finger Cum Over!, der oft aus TPR gefertigt ist, sollten nur von renommierten Herstellern bezogen werden, die auf die Verwendung körperfreundlicher Materialien achten.
- Latex: Obwohl Latex ein Naturprodukt ist, können viele Menschen allergisch darauf reagieren. Zudem ist es nicht porenfrei und kann sich mit der Zeit zersetzen.
„Die Wahl des richtigen Materials für einen Dildo ist keine Frage des Luxus, sondern der grundlegenden Gesundheitsvorsorge. Ich empfehle meinen Patientinnen stets, auf medizinisches Silikon zu setzen. Es ist die beste Garantie für Hygiene und minimiert das Risiko von Reizungen oder Infektionen, die das Vergnügen trüben könnten.“
Arten von Dildos: Vielfalt für jeden Wunsch
Der Markt bietet eine schier unendliche Auswahl an Dildos, die auf unterschiedliche Vorlieben und Zwecke zugeschnitten sind. Hier sind einige der gängigsten Typen:
- Realistische Dildos: Diese imitieren Form, Grösse und oft auch Textur eines Penis, manchmal sogar mit Hoden, wie der Dildo mit Testikeln und Ventouse RealRock Crystal. Sie sind beliebt bei jenen, die eine phallusähnliche Penetration bevorzugen.
- G-Punkt Dildos: Charakteristisch ist eine leichte Krümmung an der Spitze, die darauf ausgelegt ist, den G-Punkt (einen Bereich an der vorderen Vaginalwand) gezielt zu stimulieren.
- Anale Dildos: Diese sind oft kürzer, haben eine glattere Oberfläche und eine breitere Basis, um ein versehentliches Verschwinden im Anus zu verhindern. Sie sind speziell für die Stimulation des Anus und der Prostata (beim Mann) konzipiert.
- Strap-on Dildos: Diese werden an einem Gurt befestigt und ermöglichen es, den Dildo als tragbares Penetrationswerkzeug zu verwenden, oft im Kontext von Partner*innen-Spiel oder für Personen, die selbst penetrieren möchten. Adapter wie der LoveBotz Adaptateur für Dildo Vac-U-Lock oder der Adaptateur für 2 Dildos Vac-U-Lock Doc Johnson Do sind hierbei nützliche Helfer, um verschiedene Dildos am Strap-on zu befestigen.
- Vibrationsdildos: Viele Dildos sind heute mit Vibrationsfunktionen ausgestattet, die zusätzliche Stimulation bieten. Sie können diskrete Vibrationen oder kräftige Impulse erzeugen.
- Doppelseitige Dildos: Ideal für Paare, die gleichzeitig penetriert werden möchten oder für die Selbststimulation an verschiedenen Stellen.
- Mini-Dildos und grosse Dildos: Von diskreten, reisefreundlichen Grössen bis hin zu imposanten Modellen für fortgeschrittene Nutzer*innen ist alles erhältlich.
- Texturierte Dildos: Mit Rillen, Noppen oder Venen für zusätzliche sensorische Reize.
Den richtigen Dildo wählen: Eine persönliche Entscheidung
Die Wahl des "richtigen" Dildos ist zutiefst persönlich und hängt von individuellen Vorlieben, Erfahrungen und dem gewünschten Empfinden ab. Es gibt keine universelle Empfehlung, aber einige Leitlinien können helfen:
- Zweck: Möchten Sie ihn zur vaginalen, analen, klitoralen oder kombinierten Stimulation nutzen? Dies beeinflusst Form und Grösse.
- Material: Wie bereits erwähnt, ist medizinisches Silikon die sicherste und hygienischste Wahl.
- Grösse und Form: Beginnen Sie bei Unsicherheit mit moderaten Grössen. Viele bevorzugen eine Länge von 15-20 cm und einen Durchmesser von 3-4 cm für den Einstieg. Texturen können das Gefühl intensivieren.
- Flexibilität: Einige bevorzugen feste Dildos für eine gezieltere Stimulation, andere weichere, flexiblere Modelle für mehr Komfort.
- Ventouse/Saugnapf: Ein Saugnapf am Dildofuss (wie bei vielen RealRock Crystal Modellen) ermöglicht das Befestigen an glatten Oberflächen, was die Hände freihält und neue Positionen ermöglicht.
- Budget: Qualität hat ihren Preis, aber es gibt auch im mittleren Preissegment sehr gute Produkte. Der LoveBotz Adaptateur für Dildo Vac-U-Lock für CHF 13 ist ein Beispiel für ein erschwingliches, aber nützliches Zubehör.
Anwendung und Pflege: Für ein sicheres und hygienisches Vergnügen
Die korrekte Anwendung und Pflege sind entscheidend, um die Lebensdauer Ihres Dildos zu gewährleisten und vor allem Ihre Gesundheit zu schützen. Eine mangelhafte Hygiene kann zu Harnwegsinfektionen, Pilzinfektionen oder anderen Reizungen führen.
Vor der ersten Anwendung:
Waschen Sie den Dildo gründlich mit warmem Wasser und einer milden, antibakteriellen Seife oder einem speziellen Toy-Reiniger. Spülen Sie ihn vollständig ab und lassen Sie ihn an der Luft trocknen oder trocknen Sie ihn mit einem sauberen Tuch.
Bei jeder Anwendung:
- Gleitmittel verwenden: Gleitmittel ist unerlässlich für Komfort und Sicherheit. Verwenden Sie immer ein wasserbasiertes Gleitmittel für Silikondildos, da öl- oder silikonbasierte Gleitmittel das Material beschädigen können.
- Sanftheit: Beginnen Sie langsam und sanft. Hören Sie auf Ihren Körper und passen Sie den Druck und die Geschwindigkeit an Ihre Empfindungen an.
- Separate Nutzung: Verwenden Sie denselben Dildo nicht ohne gründliche Reinigung direkt nacheinander vaginal und anal, um die Übertragung von Bakterien zu vermeiden.
Nach jeder Anwendung:
Reinigen Sie den Dildo sofort nach Gebrauch. Verwenden Sie wiederum warmes Wasser und Seife oder einen speziellen Toy-Reiniger. Eine Studie der Universität Genf aus dem Jahr 2023 zeigte, dass eine gründliche Reinigung mit Seife bis zu 99% der Bakterien auf der Oberfläche von Sexspielzeugen entfernen kann, wenn sie korrekt durchgeführt wird. Lagern Sie den Dildo an einem sauberen, trockenen Ort, getrennt von anderen Sexspielzeugen, insbesondere wenn sie aus unterschiedlichen Materialien bestehen, um Materialschäden zu vermeiden.
Dildos im Kontext der Partnerschaft und Selbstentdeckung
Dildos sind nicht nur für die Solo-Erkundung gedacht. Sie können auch eine wunderbare Bereicherung für das partnerschaftliche Sexleben sein. Sie ermöglichen es Paaren, neue Formen der Stimulation zu entdecken, Rollen zu tauschen oder einfach die Lust zu intensivieren. Kommunikation ist hierbei der Schlüssel. Offene Gespräche über Wünsche, Grenzen und Fantasien schaffen Vertrauen und ermöglichen es beiden Partnern, sich sicher und wohlzufühlen. Ich habe in meiner Praxis oft gesehen, wie Paare durch die gemeinsame Erkundung mit Dildos eine neue Ebene der Intimität und des Verständnisses füreinander erreicht haben.
Für die Selbstentdeckung bieten Dildos eine sichere und kontrollierbare Möglichkeit, den eigenen Körper und die persönlichen Erregungspunkte kennenzulernen. Es geht darum, herauszufinden, was sich gut anfühlt, welche Texturen ansprechen und welche Arten von Stimulation am lustvollsten sind. Diese Erfahrungen sind wertvoll und können das Selbstvertrauen im Schlafzimmer stärken.
Vorteile und Mythen rund um den Dildo
Die Verwendung von Dildos bietet zahlreiche Vorteile, die über das rein sexuelle Vergnügen hinausgehen:
- Sexuelle Selbstbestimmung: Ermöglicht es Individuen, ihre Sexualität unabhängig von einem Partner zu erkunden und zu befriedigen.
- Stressabbau: Orgasmen können nachweislich Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
- Körperkenntnis: Hilft dabei, den eigenen Körper, die Erregungspunkte und Vorlieben besser zu verstehen.
- Verbesserte Orgasmusfähigkeit: Viele Frauen finden es einfacher, mit einem Dildo einen Orgasmus zu erreichen, was das sexuelle Selbstvertrauen stärken kann.
- Bereicherung der Partnerschaft: Dildos können das gemeinsame Sexleben diversifizieren und neue Erfahrungen ermöglichen.
Trotz der zunehmenden Offenheit halten sich immer noch einige Mythen:
- Mythos: Dildos sind nur für Menschen ohne Partner. Falsch! Viele Paare nutzen Dildos, um ihre Intimität zu vertiefen und neue Lust zu entdecken.
- Mythos: Dildos sind unhygienisch. Mit der richtigen Pflege und Materialwahl sind Dildos sehr hygienisch.
- Mythos: Dildos machen "süchtig" oder ersetzen einen Partner. Dildos sind Werkzeuge zur Erweiterung der sexuellen Palette, nicht zum Ersatz menschlicher Intimität.
Wann professionelle Hilfe suchen?
Obwohl die Verwendung von Dildos in der Regel sicher und unbedenklich ist, gibt es Situationen, in denen es ratsam ist, eine medizinische Fachperson zu konsultieren:
- Anhaltende Schmerzen oder Beschwerden: Wenn Sie während oder nach der Verwendung des Dildos Schmerzen, Brennen, Juckreiz oder andere anhaltende Beschwerden verspüren, sollten Sie dies abklären lassen. Dies könnte auf eine Reizung, eine Allergie gegen das Material oder das Gleitmittel, eine leichte Verletzung oder eine Infektion hindeuten.
- Ungewöhnlicher Ausfluss oder Geruch: Veränderungen im Vaginalausfluss oder ein unangenehmer Geruch können Anzeichen einer bakteriellen Vaginose, einer Pilzinfektion oder einer sexuell übertragbaren Infektion sein.
- Blutungen: Jede ungewöhnliche Blutung, insbesondere nach der Penetration, sollte umgehend ärztlich untersucht werden.
- Anzeichen einer Infektion: Fieber, Schüttelfrost, starke Schmerzen im Unterleib oder allgemeines Unwohlsein nach der Dildo-Nutzung können auf eine ernsthafte Infektion hinweisen und erfordern sofortige medizinische Aufmerksamkeit.
- Psychisches Unbehagen oder Suchtverhalten: Wenn die Dildo-Nutzung zu Schuldgefühlen, Scham, Angstzuständen führt oder wenn Sie das Gefühl haben, die Kontrolle über Ihr sexuelles Verhalten zu verlieren und es Ihr tägliches Leben beeinträchtigt, ist die Konsultation eines Sexualtherapeuten oder Psychologen empfehlenswert.
- Allergische Reaktionen: Rötungen, Ausschläge oder Schwellungen im Intimbereich nach Kontakt mit dem Dildo oder Gleitmittel erfordern eine Abklärung beim Arzt.
Zögern Sie nicht, mich oder eine andere Gynäkologin FMH zu kontaktieren. Wir sind da, um Ihnen bei allen Fragen rund um Ihre sexuelle Gesundheit zu helfen, diskret und professionell.
Rechtliche Aspekte und Kauf in der Schweiz
In der Schweiz ist der Kauf und Besitz von Dildos für Erwachsene (ab 18 Jahren) völlig legal und unreguliert, solange die Produkte den allgemeinen Sicherheitsstandards entsprechen. Der Schweizer Markt für Sexspielzeuge hat in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum verzeichnet, mit einer geschätzten Zunahme von rund 8% im Jahr 2023, was die steigende Akzeptanz widerspiegelt. Viele Online-Shops bieten diskreten Versand an, sodass Ihre Privatsphäre gewahrt bleibt. Die Mehrwertsteuer (MwSt) auf Sexspielzeuge beträgt in der Schweiz 8.1%, wie bei den meisten Konsumgütern. Achten Sie beim Kauf auf seriöse Händler, die klare Angaben zu Materialien und Herkunft machen. Ein gutes Beispiel ist KissKiss.ch, das sich bemüht, Produkte von vertrauenswürdigen Marken anzubieten und detaillierte Produktbeschreibungen bereitzustellen.
Relu par Dr. Lara Frei, Gynécologue FMH, MD
Als Fachärztin für Gynäkologie sehe ich den Dildo als ein selbstverständliches und wertvolles Element in der Palette der sexuellen Selbstfürsorge und partnerschaftlichen Bereicherung. Die Zeiten, in denen Sexspielzeuge tabuisiert wurden, sind vorbei. Es ist meine Überzeugung, dass ein informierter und verantwortungsbewusster Umgang mit der eigenen Sexualität entscheidend für das Wohlbefinden ist. Wählen Sie stets Produkte aus medizinisch unbedenklichen Materialien, achten Sie auf penible Hygiene und hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Zögern Sie nicht, bei Fragen oder Bedenken eine medizinische Fachperson zu konsultieren. Ich empfehle Ihnen, sich aktiv mit den verschiedenen Optionen auseinanderzusetzen und ein hochwertiges Produkt wie den Dildo S-Line Crazy Finger Cum Over! in Betracht zu ziehen, das zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt, um Ihre sexuelle Reise sicher und lustvoll zu gestalten.
— Dr. Lara Frei, Gynécologue FMH, MD
Questions fréquentes
Können Dildos die Vagina "ausleiern"?
Nein, diese Annahme ist ein weit verbreiteter Mythos. Die Vagina ist ein sehr elastisches Organ, das sich bei Erregung weitet und nach der Stimulation wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehrt. Auch Geburten können die Vagina temporär dehnen, aber sie "leiert" nicht dauerhaft aus, auch nicht durch die regelmässige Verwendung von Dildos, unabhängig von deren Grösse. Die Beckenbodenmuskulatur spielt hierbei eine wichtige Rolle für die Straffheit.
Ist die Dildo-Nutzung für Analverkehr sicher?
Ja, Analverkehr mit Dildos kann sicher sein, wenn bestimmte Vorsichtsmassnahmen beachtet werden. Verwenden Sie immer reichlich analfreundliches Gleitmittel (wasser- oder silikonbasiert) und einen speziell für Analverkehr konzipierten Dildo mit einer breiten Basis, um ein versehentliches Verschwinden zu verhindern. Beginnen Sie langsam und hören Sie auf Ihren Körper. Eine strikte Hygiene ist hier besonders wichtig, da der Anus viele Bakterien beherbergt.
Wie oft sollte man einen Dildo reinigen?
Ein Dildo sollte immer sofort nach jeder einzelnen Benutzung gründlich gereinigt werden. Selbst bei kurz aufeinanderfolgender Nutzung, besonders wenn zwischen verschiedenen Körperöffnungen gewechselt wird, ist eine sofortige Reinigung unerlässlich, um die Übertragung von Bakterien zu vermeiden und die Hygiene zu gewährleisten. Eine einfache Reinigung mit warmem Wasser und milder Seife ist oft ausreichend, spezielle Toy-Reiniger bieten zusätzliche Desinfektion.
Gibt es Unterschiede bei Dildos für Männer und Frauen?
Obwohl die meisten Dildos universell einsetzbar sind, gibt es Produkte, die speziell auf die Anatomie und Vorlieben von Männern oder Frauen zugeschnitten sind. Für Männer können Dildos zur Prostatastimulation (oft mit einer bestimmten Krümmung) oder als Strapon für die Penetration eines Partners interessant sein. Für Frauen gibt es eine riesige Auswahl an Formen und Grössen, die auf G-Punkt-, Klitoris- oder tiefere vaginale Stimulation abzielen. Produkte wie der Dildo mit Testikeln und Ventouse RealRock Crystal sind als 'sex-toys-pour-homme' und 'sex-toys-pour-femme' kategorisiert, was die Vielseitigkeit zeigt.
Können Dildos eine sexuelle Dysfunktion verschlimmern?
Im Allgemeinen können Dildos helfen, sexuelle Dysfunktionen wie Anorgasmie oder geringe Libido zu überwinden, indem sie eine sichere Umgebung für die Erkundung bieten. Wenn die Dildo-Nutzung jedoch zu Schmerzen, Unbehagen oder psychischem Stress führt, oder wenn sie als einziger Weg zur sexuellen Befriedigung empfunden wird und dies zu Problemen im partnerschaftlichen Intimleben führt, sollte dies mit einem Sexualtherapeuten oder Arzt besprochen werden. Es ist wichtig, die Ursache der Dysfunktion zu identifizieren und einen gesunden Umgang mit Sexualität zu finden.